Die Deutsche Bank gab heute die Höhe der Wertberichtigung für den Ende vergangenen Jahres geschlossenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest bekannt. Der avisierte Abschlag fällt nicht so hoch aus, wie ursprünglich erwartet. Nach einer Untersuchung durch unabhängige Sachverständige werde die Abwertung nur 147 Mio. Euro bzw. 2,4 Prozent betragen, wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet.
Brancheninsider hatten zuletzt eine doppelt so hohe Wertberichtigung erwartet. Der Geschäftsführer der DB Real Estate Investment, Holger Naumann, führt den geringeren Abschlag vor allem auf die breite Streuung des Fonds zurück. Der Fonds investiert zu 60 Prozent in deutsche und zu 40 Prozent in ausländische Immobilien. Der deutsche Grundbesitz des Fonds musste im Schnitt um 5,7 Prozent abgewertet werden. Im Gegensatz dazu wurde der Wert der ausländischen Immobilien um 3,3 Prozent nach oben korrigiert.
Der Fonds soll am 3. März wieder für den Handel geöffnet werden. Die Deutsche Bank rechnet im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung mit Mittelabflüssen, will den Fonds aber in diesem Fall ausreichend stützen.
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