Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit, so sie denn mal kommt, werden viele Biker ihre Motorräder wieder aus der Garage holen. Das Gefährt sollte aber auch versichert sein. Der Bund der Versicherten (BdV) rät Motorradfahrern auf die richtige Versicherung zu achten. „Bevor Sie auf die Piste gehen, sollten Sie die Tarife für Motorradversicherungen vergleichen. Sie können mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die Beitragsunterschiede sind gewaltig“, sagt Bianca Höwe vom BdV.
In der Haftpflichtversicherung gebe es Beitragsunterschiede von mehr als 100 Prozent und auch in der Teilkasko- und Vollkaskoversicherung zeige sich ein ähnliches Bild. Bianca Höwe: „Da sind nicht selten Unterschiede von 80 - 100 Prozent drin.“
Um die Haftpflichtversicherung kommt kein Motorradbesitzer herum. Zusätzlich kann der Besitzer noch zwischen der Teilkaskoversicherung, die etwa bei Schäden durch Haarwild leistet, und der Vollkaskoversicherung, die auch Schäden durch eigenes Verschulden am Motorrad reguliert, wählen. Doch gerade die Vollkaskoversicherung ist sehr teuer.
Wer nur im Sommer fährt, kommt z.B. mit einem Saisonkennzeichen günstiger. Um in der Schadenfreiheitsrabattstaffel aufzusteigen, müssen die Maschine allerdings mindestens sechs Monate angemeldet bleiben. Ein guter Tipp ist die Anmeldung des Motorrades als Zweitwagen bei dem eigenen Autoversicherer. Damit bekommt man eine bessere Einstufung in der Schadenfreiheitsklasse.
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