Der deutsche Börsenindex DAX hat die 6000-Punkte-Marke derzeit fest im Visier. Das er die Marke dauerhaft erreicht, ist jedoch eher unrealistisch. Börsenprofis rechnen mit einer baldigen Kurskorrektur und somit mit fallenden Aktienkursen. Grund für diese Annahme ist der verstärkte Aktienverkauf deutscher Top-Manager. In letzter Zeit hätten die Führungskräfte mehr Titel ihrer eigenen Unternehmen abgestoßen als in den Monaten davor, berichtet das Handelsblatt. Dieses Verhalten deutet dem Bericht zufolge auf Kursverluste hin.
Die Führungskräfte kennen ihre Unternehmen besser als jeder andere. Deshalb ist deren Börsenverhalten auch ein guter Indikator dafür, wohin sich die Kurse bewegen. David Coleman vom Researchinstitut Vickers in New York sagte dem Handelsblatt: "Zurzeit zeigt das Signal eindeutig nach unten". Im Februar hatten die Manager deutscher, börsennotierter Unternehmen bei zehn Wertpapierverkäufen nur sechs Aktienkäufe getätigt. Im November vergangenen Jahres war das Verhältnis noch zehn zu zwölf.
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