Das Softwareunternehmen Microsoft hat mit Unterstützung von Interpol eine weltweite Kampagne gegen Internetkriminalität angekündigt. Damit will Microsoft in Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden, Regierungen und der Industrie verstärkt gegen Betrug im Internet vorgehen. Noch bis Ende März werden rechtliche Schritte gegen 53 Personen eingeleitet, die des Online-Betrugs verdächtigt werden.
Klagen gegen Phishing betreffen Personen, die gefälschte Webseiten programmieren, um Anwender dazu zu bringen, persönliche Daten wie die eMail-Adresse oder Passwörter, Kreditkartennummern oder Informationen zu Bankkonten herauszugeben. Microsoft hat bereits die Sperrung von 4.744 Phishing Sites weltweit veranlasst. Allein in den USA hat das Unternehmen im letzten Jahr 117 Gerichtsverfahren angestrengt.
Die Kampagne ist Bestandteil der "Global Phishing Enforcement Initiative" (GPEI), eines neuen umfassenden Programms von Microsoft. Das Unternehmen möchte damit seine weltweiten Aktivitäten im Kampf gegen Phishing noch besser koordinieren und verstärken. Dazu gehören Maßnahmen wie optimierter Verbraucherschutz, Bildung von Partnerschaften und intensive Strafverfolgung. Zusätzlich investiert Microsoft in die technische Abwehr von Phishing-Angriffen.
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