Fidelity International hat heute die
bundesweite Initiative Einfach Investieren gestartet. Diese weist auf
das Problem des Versparens hin, unter dem nach Ansicht der Fondsgesellschaft der Großteil der Deutschen
leidet. Die Bundesbürger würden sich mit mageren Sparbuchzinsen zufrieden geben statt ihr Geld richtig zu investieren. Die Initiative bietet Informationen über Geldanlagen, ohne dabei auf
bestimmte Produkte oder Anbieter zu lenken.
"Wir werden mit
der Initiative Einfach Investieren den Markt für Investmentfonds
dauerhaft erweitern", sagte Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer von
Fidelity International in Deutschland und Schirmherr der Initiative
Einfach Investieren. "Dieses Ziel erreichen wir nur, wenn wir das Thema Geldanlage aus
der Expertenecke herausholen und den Versparern die Vorteile, aber
auch die Risiken des Investierens in ihrer eigenen Sprache erklären."
Neben Informationsangeboten wirbt die Initiative dafür, dass Verbraucher sich bei Banken, Sparkassen und unabhängigen Finanzberatern dabei helfen lassen, eine bessere Struktur in ihr Vermögen zu bringen und so bessere Aussichten auf hohe Zuwächse zu genießen. Die Initiative ist über das Internet
(www.einfach-investieren.de) sowie mittels einer Infoline
(Telefon 0180 / 21 22 23 4; 6 Cent pro Anruf aus dem Festnetz) erreichbar, unter der Anrufer erste persönliche Fragen stellen können.
Verbraucher können über beide Kanäle kostenloses Informationsmaterial
mit Tipps für den Alltag bestellen. Ferner wird die Initiative in
Modellprojekten deutschlandweit Kurse zum Thema Geldanlage fördern.
Zur Zielgruppe gehören weniger erfahrene Anleger, sondern vor
allem Normalbürger mit geringem Finanzwissen.
Durch falsches Sparen sollen allein in Deutschland 871,78 Euro pro Sekunde
oder 75,3 Millionen Euro pro Tag verloren. Auf Jahressicht entspricht
dies dem riesigen Betrag von 27,5 Milliarden Euro, wie eine
Vergleichsberechnung auf Basis von Statistiken der Deutschen
Bundesbank durch die Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting
im Auftrag von Fidelity ergeben hat: Dabei wurde der bei der
aktuellen Vermögensaufteilung erzielbare Ertrag mit dem Gewinn
verglichen, der bei einer etwas stärker auf Aktienanlagen
ausgerichteten Vermögensaufteilung möglich gewesen wäre. Die Experten
gingen dabei von einer moderaten Erhöhung des Aktienanteils von
derzeit 18,5 Prozent auf 30 Prozent aus. Das Risiko möglicher
kurzfristiger Wertschwankungen stieg dadurch nur leicht an.
Der Deutschlandstart der Initiative ist am 23. März 2006 in
Berlin. Dieser Veranstaltung folgen in den kommenden Wochen weitere
Termine in Leipzig (30.03.2006), Düsseldorf (06.04.2006), Stuttgart
(13.04.2006), Nürnberg (20.04.2006) und Hamburg (27.04.2006).
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