Die Kürzungen bei der Pendlerpauschale ab dem nächsten Jahr wird viele Arbeitnehmer mehr oder weniger hart treffen. Einigen bleibt nur, die Kosten für die Fahrten zur Arbeit so weit wie möglich zu minimieren. Nach jüngsten Berechnungen des ADAC können Autofahrer mehr als 5.000 Euro jährlich einsparen, wenn Sie statt des Autos die Bahn für den Arbeitsweg nehmen.
Der ADAC hat auf bundesweit 64
verschiedenen Strecken die Kosten für das Pendeln mit dem PKW mit dem
Preis einer Jahreskarte für den Regionalverkehr verglichen wurden.
Das Ergebnis: Laut ADAC spart ein Pendler im Durchschnitt 45 Prozent,
wenn er vom Auto auf die Bahn umsteigt. Im Einzelfall sind es bis zu
5.360 Euro jährlich.
Bei den Vergleichsrechnungen wurden für ausgewählte Relationen die
Betriebskosten für einen VW Golf bestimmt, also der reine Sprit- und
Ölverbrauch sowie die durchschnittlichen Reparaturkosten.
Unberücksichtigt blieben dabei Anschaffungskosten, Versicherung und
Steuern. Für die Pendlerstrecke von Berlin nach Wittenberge zahlt der Autofahrer nach den ADAC-Berechnungen pro Jahr 6.980 Euro. Die Jahreskarte für den Regionalverkehr schlägt nur mit 1.620 Euro zu Buche, was eine maximale Ersparnis von 5.360 Euro bedeutet. Bei einer weiteren Beispielstrecke, Nürnberg – Bamberg, lag die maximale jährliche Ersparnis immerhin noch bei 1.466,- Euro.
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