Fehlendes Controlling, Finanzierungslücken und ein unzureichendes Debitorenmanagement sind die Hauptursachen, warum Unternehmen insolvent werden. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Deutschlands Insolvenzverwaltern ergeben.
In der Regel sei ein ganzes Bündel an Ursachen für den Zusammenbruch eines Unternehmens verantwortlich. Darin waren sich die befragten Insolvenzverwalter einig.
An erster Stelle der Insolvenzursachen wurde mit 79 Prozent "Fehlendes Controlling" genannt, gefolgt von "Finanzierungslücken" (76 Prozent), einem "unzureichenden Debitorenmanagement" (64 Prozent) und einer "autoritären, rigiden Führung" (57 Prozent). Dazu kommen "ungenügende Transparenz und Kommunikation" (44 Prozent), "Investitionsfehler" (42 Prozent) und eine "falsche Produktionsplanung" (41 Prozent).
Für diese Studie haben das Zentrum für Insolvenz und Sanierung an der Universität Mannheim (ZIS) und die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG bundesweit 125 führende deutsche Insolvenzverwalter nach den wichtigsten Insolvenzursachen befragt.
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