Rund 600 000 ehemalige Kunden der früheren DBV Lebensversicherung kommen in den Genuss eines späten Geldsegens. Das berichtet das Handelsblatt. Insgesamt liegen knapp 344 Mill. Euro zur Verteilung bereit. Damit löst die Wiesbadener Versicherungsgruppe ihr bei der damaligen Privatisierung der DBV-Gruppe 1990 gegebenes Versprechen ein, die Kunden am Erlös der Transaktion zu beteiligen.
Die DBV-Gruppe gehörte bis zur Privatisierung der Öffentlichen Hand und ihren Kunden, den Beamten. Aus dem Börsengang sind den Kunden damals direkt etwa 300 Mill. Euro gutgeschrieben worden. Die restlichen 25 Prozent plus eine Aktie sollte die DBV Öffentlichrechtliche Anstalt für Beteiligungen bis 2010 verkaufen. Das ist im Sommer vergangenen Jahres geschehen. Die Anteile konnten über die DBV-Winterthur an die Axa Versicherungsgruppe verkauft werden.
Die DBV ruft nun alle Inhaber der 1994 an die Kunden ausgegebenen Berechtigungsscheine auf, sich das Geld bis zum 2. März 2009 abzuholen. Behilflich sind Commerzbank, Dresdner Bank und die Genossenschaftsbanken.
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