Nicht erst seit dem gesteigerten Interesse an der zur Landesbank Berlin gehörenden Berliner Sparkasse, die seit Anfang des Jahres zum Verkauf steht, wird deutlich, dass das Privatkundengeschäft für Kreditinstitute immer wichtiger wird. Trotz des
zunehmenden Wettbewerbs im Privatkundengeschäft durch ausländische
Banken behaupten sich deutsche Banken gut in diesem
Segment. Allein die Deutsche Bank konnte 2006 ein Plus von 13 Prozent
verzeichnen. Auf der 12. Handelsblatt Jahrestagung
"Privatkundengeschäft" (28. und 29. März 2007, Mainz) stellen die
Entscheider im deutschen Retail-Geschäft ihre Strategien und
Erfolgsfaktoren im Wettbewerb um den Privatkunden vor.
Rainer Neske (Deutsche Bank) kündigte bereits auf der jüngsten
Bilanzpressekonferenz seines Hauses einen weiteren Stellenaufbau zur
Stärkung des deutschen Privatkundensegments an. Die Herausforderungen
für die globale Expansion des Privatkundengeschäfts stellt er im
Rahmen der Handelsblatt-Jahrestagung vor. Mit ihm werden auch Sue Harnett,
Vorstandsvorsitzende der Citibank Deutschland, Postbank-Vorstand Hans-Peter Schmid, Commerzbank-Vorstand Dr. Achim Kassow, der neue Vorstandvorsitzende der SEB AG, Peter Buschbeck und Andree
Moschner, seines Zeichens Vorstand der Dresdner Bank, über Erfahrungen und Strategien ihrer Häuser im Privatkundengeschäft berichten.
Neben Vertretern der Privatbanken werden sich auch Sparkassen und
Genossenschaftsbanken an der Diskussion auf der Handelsblatt Jahrestagung beteiligen. Wolfgang
Kaltenbach von der Sparkasse Staufen-Breisach vertritt das Lager mit dem roten S und für die Genossenschaftsbanken spricht Günter Vogt von der Volksbank Detmold.
Tipps der Redaktion:
Verwandte Artikel
Tags