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14.03.2007
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Zinserträge bescheren Bundesbank Rekordgewinn
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Mit dem Jahresabschluss 2006 der Deutschen Bundesbank dürfte Bundesbank-Chef Axel Weber durchaus zufrieden sein. Der Überschuss des vergangenen Geschäftsjahres beträgt 4,2 Mrd. Euro und fällt damit rund 1,3 Mrd. Euro höher aus als im Vorjahr. Der Gewinn wird in voller Höhe an den Bund abgeführt: 3,5 Mrd. Euro fließen in den Bundeshaushalt und 0,7 Mrd. Euro in den Erblastentilgungsfonds.
"Der Gewinnanstieg ist vor allem auf das gestiegene Zinsniveau im Euroraum zurückzuführen", so Weber. Vorstandsmitglied Dr. Hans Georg Fabritius führt die Zinserträge in Höhe von 8,9 Mrd. Euro, von denen 7,4 Mrd. Euro auf Zinserträge in Euro entfielen, als Quelle des Erfolges an. Abzüglich der Zinsaufwendungen von 3,4 Mrd. Euro, ergab sich ein Nettozinsertrag von rund 5,4 Mrd. Euro.
Insgesamt wuchs die Bilanzsumme 2006 um 30 Mrd. Euro auf 374 Mrd. Euro. "Hervorzuheben ist insbesondere die deutliche Zunahme des Banknotenumlaufs. Das Volumen der von der Bundesbank ausgegebenen Banknoten erhöhte sich um 26 Mrd. Euro, d.h. um 12 Prozent auf 255 Mrd. Euro. Wertmäßig sind damit 41 Prozent aller umlaufenden Euro-Banknoten von der Bundesbank emittiert worden", so Fabritius.