Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und
Raiffeisenbanken (BVR) begrüßt die Ankündigung des Vizekanzlers Franz
Müntefering, über eine Fortsetzung der Förderung der betrieblichen
Altersversorgung über 2008 hinaus nachzudenken. "Damit würde ein
wichtiges Hindernis für die Attraktivität der betrieblichen
Altersversorgung beseitigt", so BVR-Präsident Dr. Christopher
Pleister.
Für dringend verbesserungsbedürftig hält er die bestehende
Regelung im Rahmen der Entgeltumwandlung, nach der ab dem Jahr 2009
Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge sowohl in der
Ansparphase wie auch in der anschließenden Betriebsrentenphase
gezahlt werden müssen. Einen doppelten Beitrag auf dasselbe gesparte
Einkommen dürfe es jedoch nicht geben, so der BVR. Die
Entgeltumwandlung sei eine wichtige Stütze des dringend benötigten
Ausbaus der kapitalgedeckten Altersvorsorge. Pleister: "Die Politik
muss es sich zur Aufgabe machen, das Interesse der Arbeitnehmer und
Arbeitnehmerinnen für die betriebliche Altersversorgung nachhaltig zu
stärken. Der doppelte Beitrag ist dafür nicht geeignet."
Der BVR fordert, rasch Klarheit über die weitere Förderung der
Entgeltumwandlung zu schaffen, damit die Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer rechtzeitig disponieren können und auch über 2008 hinaus
die Attraktivität der Betriebsrente sichergestellt sei. Andernfalls
würden sich in der betrieblichen Altersversorgung frühzeitig
Bremsspuren abzeichnen.
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