Die Deutschen wohnen lieber in den eigenen vier Wänden als zur Miete. Trotzdem scheuen viele vor dem Kauf einer Immobilie zurück, da sie nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen und sich den befürchteten hohen finanziellen Belastungen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht gewachsen sehen. Dies bestätigt eine repräsentative Umfrage des Finanzdienstleisters Genworth Financial.
Im Rahmen der Genworth Financial Wohneigentumsstudie 2007, durchgeführt von Research International, wurde die Einstellung von über 1.000 Personen in Deutschland zu unterschiedlichen Aspekten des Themas Wohneigentumsbildung ermittelt. Für die meisten Befragten sind die eigenen vier Wände ein zentrales Lebensziel. Zudem herrscht die Meinung vor, dass jeder einmal im Leben ein Eigenheim besitzen sollte. Allerdings gibt es eine Diskrepanz zwischen dieser Einstellung und der tatsächlichen Eigentumsquote in Deutschland von 43 Prozent.
Diese Diskrepanz hat vor allen Dingen finanzielle Ursachen. Dies bestätigen auch die Ergebnisse der Umfrage. Vor allem scheuen diejenigen vor den befürchteten finanziellen Belastungen zurück, die sich im Hinblick auf ihre berufliche und wirtschaftliche Zukunft eher unsicher sind.
Dieser Aspekt wird im Osten Deutschlands unter den Hausbesitzern weitaus häufiger als Hindernis für einen Eigenheimerwerb genannt als im Westen Deutschlands. Hier waren die Hauptgründe gegen ein eigenes Heim, dass entweder kein geeignetes Grundstück gefunden wurde beziehungsweise der Bedarf zuvor gar nicht bestand.
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