Versicherungen sind den Deutschen lieb, vor allem aber teuer: Nach jüngsten Erhebungen der Versicherungswirtschaft gibt jeder Deutsche mehr als 2.000 Euro im Jahr für die Assekuranz aus. Fachleute sind der Auffassung, dass jeder Bürger nahezu ein Fünftel des Jahresbeitrages bei gleichem oder sogar besserem Versicherungsschutz sparen könnte. Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten (BdV): "Sie brauchen dazu lediglich die Geldfresser-Policen aus den Kommoden auszusortieren."
In viel zu vielen bundesdeutschen Haushalten finden sich heutzutage Reisegepäck-, Insassenunfall- oder Handyversicherungen, so der BdV. Diese und andere Policen bewirken zumeist nur eines: Sie kosten unnötig Geld. Der BdV erfährt tagtäglich in seinen Beratungen, dass die Menschen aus falschem Sicherheitsbedürfnis heraus Verträge unterschreiben, die ihnen in Wahrheit kaum nützen.
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