Siemens und AXSionics arbeiten an einem Internetpass, der dass Online-Banking sicher machen soll. Das berichtet das Onlineportal "Winfuture.de". Der Pass im Scheckartenformat benötige keine spezielle Hard- oder Software, heißt es bei "Winfuture.de". Für die sichere Identifizierung bei der Bank sorgen ein integrierter Fingerabdruck-Scanner, sowie sechs optischen Sensoren. Mittels Fingerabdruck weist sich der Nutzer zunächst aus. Als Antwort sendet die Bank einen "Flickercode", der auf dem Monitor des Karteninhabers angezeigt wird.
Bei dem Code handelt es sich um sechs Felder, die in einem schnellen Wechsel weiß oder schwarz flackern. Optische Sensoren des Internetausweises erfassen den Code und entschlüsseln ihn. Somit ist sicher gestellt, dass die Daten von der Bank stammen.
Der Ausweis besitzt ein integriertes Display über das man überprüfen kann, ob die Transaktionsdaten korrekt sind. Anschließend kann man durch Eingabe der TAN die Überweisung starten, so "Winfuture.de".
Berichten von Siemens und AXSionics zufolge, wird das neue System bereits von Banken in der Schweiz und in Deutschland getestet. Hier kommt ein weiters Sicherheitssystem zum Einsatz. Der so genannte "Notfallfinger". Wird er aktiviert, wird die Überweisung im Falle einer gezwungenen Transaktion nicht angenommen. Die Transaktion wird zwar zur Bank übertragen, wird letztendlich jedoch nicht durchgeführt.
Auch für die Identifikation in Webshops kann der Internetpass verwenden werden. Im kommenden Sommer soll der Internetausweis bereits veröffentlicht werden. Preise sind bislang nicht bekannt.
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