Auch Baudarlehen, die durch die öffentlich-rechtliche KfW-Förderbank gefördert werden, sind nicht vor einem Weiterverkauf sicher. Wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht, hat die KfW dem Verkauf von 127 Krediten durch die jeweiligen Hausbanken zugestimmt.
Die KfW hat seit 1. Januar 2007 bei zwei Transaktionen im März und Juli 2007 dem Verkauf von 127 geförderten Krediten zugestimmt, die allesamt notleidend waren. Darüber hinaus genehmigte die KfW im November 2007 eine Übertragung nach dem Umwandlungsgesetz von 1.267 Förderkrediten an ein anderes Bankhaus. Diese Kredite hatten die Schuldner aber stets ordnungsgemäß bedient. Sowohl bei den Verkäufen als auch bei der Unternehmensumwandlung wurden die Kredite fast ausschließlich an Banken weiter gegeben, heißt in der Antwort weiter.
Die Kredite der KfW-Mittelstandsbank an gewerbliche Endkunden hätten bei den Verkäufen 17,3 Prozent und bei den Übertragungen 0,1 Prozent ausgemacht. Der überwiegende Teil waren Wohnungsbaudarlehen aus den Programmen "Wohnraum Modernisieren" und "Wohneigentum". Sämtliche bewilligten Verkäufe und Übertragungen betrafen der Antwort zufolge Privatbanken.