Die englische Versicherung Salaam Halal bietet eine Autoversicherung für Muslime an. Die Versicherung umfasst die gleichen Leistungen wie herkömmliche Autoversicherungen, hält sich aber an die Regeln des Korans. Das berichtet das Internetportal thisislondon.co.uk.
Der muslimischen Tradition folgend werden keine Investitionen in Firmen und Organisationen, die zum Beispiel mit Waffen, Glücksspiel, Alkohol oder Schweinen in Verbindung stehen, getätigt. Zudem dürfen keine finanziellen Risiken eingegangen werden. Spekulationen mit dem Betriebseinkommen sind verboten.
Die Beiträge der Versicherten fließen in einen Fonds, der in religiöse Projekte investiert. Gewinne aus diesen Investitionen kommen dem Fonds zugute. Leistungen werden aus dem Kapital des Fonds finanziert. Überschüsse werden den Versicherungsprämien angerechnet. Die Beiträge sinken dementsprechend.
Ein Komitee aus drei muslimischen Gelehrten beobachtet die Aktivitäten der Firma. Sie sollen dafür sorgen, dass die Höhe der Beiträge nicht über denen der Konkurrenz liegt. Möglich werden soll dies durch die 600.000 muslimischen Autobesitzer in England. Diese als Kunden zu gewinnen ist Ziel der Versicherung.