23.09.2008

Das Kindermädchen vollständig absetzen

Der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) fordert die vollständige steuerliche Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen. Dadurch würden mehr Haushalte den Einsatz von Dienstleistungsunternehmen erwägen und Schwarzarbeit wäre weniger verbreitet.

"Viele Haushalte haben einen großen Bedarf an Dienstleistungen, so bei der Betreuung von Kindern oder bei der Pflege von Angehörigen. Wenn hier externe Hilfe aus dem Nettogehalt bezahlt werden muss, dann können sich nur ganz wenige Haushalte diese Unterstützung leisten", macht BDWi-Präsident Werner Küsters deutlich.

"Damit auch die Mittelschicht von den Angeboten der privaten Dienstleister profitieren kann, ist eine vollständige steuerliche Absetzbarkeit zwingend erforderlich." Küsters fordert, dass in dieser Frage private Haushalte wie Unternehmen betrachtet werden. Ein weiterer Pluspunkt in seinen Augen wäre die Entstehung zusätzlicher Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor.

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