Privatanleger reagieren entspannter auf die Bankenkrise als Profis. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Fondsgesellschaft DWS.
Insgesamt beobachtet die Fondsgesellschaft ein eher entspanntes Verhalten von Privatanlegern. "Die Anleger reagieren besonnen. Es gab in der vergangenen Woche keine besonderen Abflüsse aus Investmentfonds", sagte Thomas Richter, Mitglied der DWS-Geschäftsführung dem Tagesspiegel. "Die Privatanleger verhalten sich sehr ruhig. Ruhiger als viele Profis."
Die Deutsche-Bank-Tochter DWS rechnet jedoch nicht mit einer schnellen Erholung der Finanzmärkte und rät von vorschnellen Aktienkäufen ab. "Klare Kaufsignale für den breiten Markt sehen wir noch nicht. Wir müssen erst abwarten, wie sich die Börse in den nächsten Tagen entwickelt", sagte Richter. "Allerdings hat die Zuspitzung der Krise unsere Einschätzung verändert. Wir erwarten für die USA jetzt eine Rezession", sagte Richter. Daher habe die DWS ihr Engagement im Dollarraum "deutlich reduziert".
Tipps der Redaktion:
Verwandte Artikel
Tags