Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert ein gesetzliches Kündigungsverbot für Firmen, die Gewinne schreiben. Wie die Financial Times Deutschland (FTD) berichtet, beruft sich die Gewerkschaft dabei auf den Artikel 14 des Grundgesetzes. Darin ist festgeschrieben, dass Eigentum verpflichtet.
Für Verdi erklärte Bundesvorstand Uwe Foullong, das Kündigungsverbot sollte insbesondere für Banken gelten, die Hilfen aus dem Finanzmarktstabilisierungsfonds der Bundesregierung angenommen haben. Steuergelder dürften nicht dazu genutzt werden, die gesellschaftlichen Kosten durch mehr Arbeitslosigkeit zusätzlich zu belasten.
Verdi befindet sich seit Monaten in Tarifverhandlungen für das Bankgewerbe. Die Banken haben dabei Arbeitsplatzgarantien unter Hinweis auf die Finanzkrise abgelehnt.
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