16.02.2009

Ostdeutsche wohnen seltener im Eigenheim

Auch zwanzig Jahre nach der Wende wohnen in den neuen Bundesländern nur 36,7 Prozent der Menschen in den eigenen vier Wänden. Im Westen dagegen wohnen mehr als die Hälfte (55,2 Prozent) in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung. Im Bundesdurchschnitt wohnen über fünfzig (51,5) Prozent der Menschen in den eigenen vier Wänden. Das hat eine repräsentative Emnid-Studie im Auftrag der BHW Bausparkasse ergeben. Die Studie zeigt auch, dass die Ostdeutschen viel lieber in einem Haus als in einer Eigentumswohnung wohnen.

Eine große Rolle spielen die Einkommensunterschiede zwischen Ost und West. So verdiente ein Vollzeitbeschäftigter nach Angaben des Statistischen Bundesamtes Ende 2008 in den neuen Bundesländern monatlich 2.355 Euro brutto. In Westdeutschland lag der durchschnittliche Verdienst 869 Euro höher. Große Unterschiede gibt es auch bei der Arbeitslosenquote. Im Dezember 2008 betrug sie laut Deutscher Bundesbank im Westen 6,2 Prozent, im Osten war sie mit 12,2 Prozent fast doppelt so hoch. Diese Faktoren beeinflussen die Geldvermögensbildung und damit die Möglichkeiten, Eigenkapital für die Baufinanzierung anzusparen.



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