| 17.02.2009 | |
Geldanlage immer öfter per Online-Konto |
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Bankkunden mit einem Online-Konto finden immer mehr Gefallen an Online-Geldanlagen. So liegt der Anteil der Online-Banking-Kunden, die im Internet Geldanlagen wie Tagesgeld und Termingeld oder Festgeld abschließen, bereits bei 57 Prozent. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp 20 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2007. Das ergab eine Studie des Softwarehauses "PPI" im Auftrag von "handelsblatt.com". Damit gehört der Abschluss von Geldanlagen zu den wachstumstärksten Bankgeschäften im Internet.
Zusätzlich planen weitere 14 Prozent der Befragten, Geldanlagen künftig verstärkt über das Internet abzuschließen. Der Nachfragezuwachs ist vor allem auf die Finanzmarktkrise zurückzuführen. Viele Kunden reagieren darauf, indem sie ihr Geld in risikoarme Anlagen wie Termingeld (=Festgeld) investieren. Vor allem die Autobanken verzeichnen derzeit einen Kundenansturm auf die online angebotenen Tagesgeld- und Festgeld-Konten. Um den Antragsprozess zu erleichtern, ermöglichen inzwischen viele Institute das Selbstausfüllen des Sparvertrages im PDF-Format am heimischen PC.
Finanzierungsgeschäfte wie Ratenkredit, Kfz- bzw. Autokredit oder Baufinanzierung haben online hingegen mit einem deutlich schwierigeren Marktumfeld zu kämpfen. Obwohl fast jede Bank über ein entsprechendes Online-Angebot verfügt, planen zwei Drittel der Befragten auch in Zukunft keine Nutzung von Finanzierungsgeschäften über das Internet. Haupthinderungsgrund: Die persönliche Beratung durch einen Fachmann wird immer noch deutlich vorgezogen.
PPI rät in einer Pressemitteilung: Banken sollten daher genau prüfen, welche Produkte gezielt für den Online-Vertrieb vorzusehen sind, und welche Produkte sich eher für den Verkauf in der Filiale eignen.
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