| 26.02.2009 | |
Dresdner Bank reiß Allianz in rote Zahlen |
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Der Versicherungskonzern Allianz hat das Jahr 2008 mit einem Gesamtverlust von 2,4 Milliarden Euro abgeschlossen. So heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns zur Bilanz des vergangenen Jahres. Zu dem Verlust hat vor allem die Dresdner Bank beigetragen. Das "nicht fortgeführte Geschäft" habe die Bilanz mit 6,4 Milliarden Euro belastet, heißt es in der Mitteilung der Versicherung. Die Dresdner Bank ging im Januar 2009 in den Besitz der Commerzbank über.
Der Umsatz des Konzerns ist 2008 um rund fünf Milliarden Euro auf 92,5 Milliarden Euro gesunken (2007: 97,7 Milliarden Euro), Das operative Ergebnis belief sich auf 7,4 Milliarden Euro nach 10,3 Milliarden Euro im Jahr 2007.
Im Kerngeschäft habe sich das Sachversicherungsgeschäft (Hausratversicherung, Haftpflichtversicherung, Kfz-Versicherung etc.) "unbeeindruckt" von der Wirtschaftskrise gezeigt. Einbrüche verzeichne Allianz aber unter anderem beim Geschäft mit Lebensversicherungen, heißt es aus dem Unternehmen. Besonders hart betroffen: Das Wertpapiergeschäft. hier brach das operative Ergebnis um 32 Prozent regelrecht ein. 926 Millionen Euro stehen in diesem Bereich unter dem Strich - gegenüber 1,4 Milliarden Euro 2007.
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