Realistisch oder nicht: Für dieses Jahr erwarten laut einer Umfrage des Personaldienstleisters
Randstad 45 Prozent der deutschen Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung. Zwar rechnet die Mehrheit mit einer sinkenden Konjunktur, ihrem eigenen Arbeitgeber trauen die meisten Beschäftigten dann aber doch eine bessere wirtschaftliche Entwicklung zu.
Wegen der
Finanzkrise geht die Mehrheit der Arbeitnehmer davon aus, dass die deutsche Konjunktur in den ersten drei Monaten zurückgehen wird. Gleichzeitig befürchten aber nur 30 Prozent der Befragten, dass ihr Arbeitgeber mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen haben wird. Gleichwohl rechnen 66 Prozent damit, dass der Druck bei der Arbeit steigen wird.
Nahezu alle Beschäftigten haben kein oder nur geringes Verständnis dafür, falls eine verdiente Gehaltserhöhung wegen der Finanzkrise ausfällt. Kann das fixe
monatliche Gehalt nicht erhöht werden, wünscht sich die Mehrheit der Beschäftigten andere Verbesserungen, wie zum Beispiel ein 13. Monatsgehalt, Weiterbildungsmöglichkeiten oder mehr Freizeit. Für die Studie wurden über 800 Arbeitnehmer befragt.
Im vergangenen Jahr wurde die Umfrage nach den Erwartungen bezüglich einer Gehaltserhöhung schon einmal durchgeführt. Damals rechneten 70 Prozent mit mehr Geld in der Lohntüte. Tatsächlich erhalten haben es aber nur rund 50 Prozent der Befragten.
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