| 04.03.2009 | |
ADAC fordert grenzenlose Abwrackprämie |
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Der Automobilclub ADAC fordert die Fortsetzung der Abwrackprämie über die Grenze von 1,5 Milliarden Euro hinaus. Schon jetzt ist mehr als ein Viertel der möglichen Prämien beantragt oder ausgezahlt. Der anhaltende Ansturm auf die Abwrackprämie zur Autofinanzierung lasse befürchten, dass die Zahl der theoretisch möglichen 600 000 Anträge auf Förderung bereits im April erreicht sei, schreibt der ADAC in einer Pressemitteilung. Antragsteller, die erst danach ihre Unterlagen einreichten, gingen dann leer aus.
"Diese Unsicherheit untergräbt den Sinn und Zweck der Prämie, die doch gerade einen Impuls für die Autokonjunktur geben soll", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker. "Sehr viele potenzielle Autofahrer werden ihre Kaufabsicht aufgeben, wenn die Förderung nicht sichergestellt ist. Weniger zögerliche Antragsteller werden in die Prämienfalle laufen, weil für sie kein Geld mehr im Topf ist. Es darf nicht sein, dass Verbraucher, die mithelfen, die Konjunktur zu beleben, unverschuldet ein Finanzierungsproblem bekommen. Das wäre in höchstem Maße ungerecht."
Laut ADAC sollte die Bundesregierung auch in eigenem Interesse auf eine Begrenzung der Fördersumme verzichten, da der Staat an jedem verkauften Fahrzeug über die Mehrwertsteuer mitverdient und seine tatsächliche finanzielle Belastung daher wesentlich geringer ausfällt. Es sei zu fürchten, dass der Autoabsatz zum Erliegen komme, wenn sich die Zahl der Anträge der Marke von 600 000 nähere.
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