Die Krankenhäuser verlangen von den Krankenkassen mehr Geld. In einer Pressemitteilung der Deutschen Krankenhausgesellschaft schreibt deren Präsident Georg Baum, die Alterung der Bevölkerung und der damit steigende Behandlungsbedarf seien ohne zusätzliche Mittel von den Krankenkassen nicht zu bewältigen. Die Lage der Krankenhäuser bleibe weiterhin angespannt.
Gleichzeitig lobt die Gesellschaft die Ausgabendisziplin der deutschen Krankenhäuser. Unter den großen Leistungserbringern des Gesundheitswesens hätten die Krankenhäuser mit 2,8 Prozent pro Mitglied den geringsten Zuwachs an den Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Die Krankenhäuser hätten die Preise für die Fallpauschalen nur um 0,64 Prozent steigern dürfen.
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