Die Krise an den Aktienmärkten lässt die Umsätze an der
Börse schrumpfen. Trotz eines immer noch stattlichen Umsatzes von 83,4 Milliarden Euro an der Frankfurter Börse und auf der Plattform XETRA im Februar 2009 bedeutet diese Zahl einen Umsatzrückgang von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Februar 2008 wurden über 200 Milliarden Euro an der Börse Frankfurt umgesetzt.
In deutschen
Aktien wurden 72,2 Mrd. Euro umgesetzt, in ausländischen Aktien 7,7 Mrd. Euro. Auf Xetra und das Parkett der Börse Frankfurt entfallen damit rund 97 Prozent des Handelsvolumens in deutschen Aktien. Bei ausländischen Aktien liefen 90 Prozent des Umsatzes über Xetra und den Präsenzhandel in Frankfurt.
Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra im Februar war die Aktien der E.ON AG mit 4,7 Mrd. Euro. Bei den MDAX-Werten lag Hannover Rückversicherung AG mit 355 Mio. Euro vorn, im Aktienindex SDAX führte MVV Energie AG mit 33 Mio. Euro und bei den TecDAX-Werten Q-Cells SE mit 556 Mio. Euro.
An allen Wertpapierbörsen in Deutschland wurden im Februar laut Orderbuchstatistik insgesamt 98,5 Mrd. Euro umgesetzt - ein Rückgang von 55 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat (Februar 2008: 217,9 Mrd. Euro). Davon entfielen 86,3 Mrd. Euro auf Aktien,
Optionsscheine,
Zertifikate und Exchange Traded Funds sowie 12,2 Mrd. Euro auf Renten.
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