| 19.03.2009 | |
Schwarze Geldanlagen auch in Deutschland |
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Wenn es um Geldanlagen für Schwarzgeld geht sind einige deutsche Banker nicht zimperlicher als ihre Schweizer Kollegen. Der Schweizer Journalist Thomas Knellwolf hat das im Selbstversuch herausgefunden und seine Erlebnisse in der Süddeutschen Zeitung beschrieben.
Der Journalist hatte die Filialen der Deutschen Bank und der Dresdner Bank in Lörrach, nahe der Grenze zur Schweiz, besucht. Dort hatte er durchblicken lassen, dass er unter anderem einen großen Franken-Betrag in unversteuertem Bargeld anlegen wolle. In beiden Banken habe man ihm als Geldanlage einerseits ein offizielles Konto empfohlen, dessen Auszüge per Post in die Schweiz geschickt werden sollten. Parallel riet man Knellwolf zu einem zweiten Konto, über das die Banken alle Schriftstücke diskret im eigenen Haus lagern wollten.
Die Firmenzentralen der Deutschen Bank und der Dresdner Bank bestritten, Geldanlagen für Kapital zu bieten, das der Steuer hinterzogen werden sollte. Beide Bankhäuser versprachen, dem Fall nachzugehen.
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