| 23.03.2009 | |
WestLB wird zerschlagen und verkauft |
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Die angeschlagene Westdeutsche Landesbank (WestLB) darf staatliche Unterstützung erhalten, muss aber bis 2013 verkauft oder abgewickelt werden. Das hat nach einem Bericht des Magazins "Focus" die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes entschieden. Damit sei der Weg frei für die Finanzspritzen des Landes Nordrhein-Westfalen und der nordrhein-westfälischen Sparkassen, heißt es in dem Artikel.
Da es keinen Interessenten für das gesamte Institut gibt, wird die WestLB bis zum Fristende 2013 in Einzelteilen verkauft. Für zwei Tochterunternehmen der WestLB gibt es offenbar bereits Interessenten. Am Verbund- und Mittelstandsgeschäft sowie am Geschäft mit der Baufinanzierung hat sich nach Informationen von "Focus" die Landesbank Hessen-Thüringen (HeLaBa) interessiert gezeigt.
Die WestLB war im Zuge der weltweiten Finanzkrise ins Trudeln geraten und hatte nur mit staatlichen Garantien überleben können. Darin sah die EU-Wettbewerbskommissarin einen unzulässigen Eingriff in den Wettbewerb.
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