Der Bundesaußenminister und SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier hat sich für eine Verlängerung der Autofinanzierung per Abwrackprämie ausgesprochen. Bei einer Betriebsversammlung des Autoherstellers Volkswagen in Wolfsburg sagte Steinmeier, man müsse davon ausgehen, dass die Zeiten für die Autoindustrie schwierig blieben. Deshalb dürfe man auf das Instrument der Abwrackprämie nicht "sang- und klanglos verzichten". Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ).
Derzeit sind die Mittel für die Abwrackprämie auf 1,5 Milliarden Euro begrenzt. Das würde rechnerisch für 600.000 Anträge reichen. Mehr als die Hälfte der Prämien sind jetzt schon abgerufen. Die Autohändler rechnen nach einem Bericht des Nachrichtensender "n-tv" damit, dass sich der Ansturm auf die übrigen Abwrackprämien zum Ende des Monats noch verstärken wird. Dann reicht nämlich bereits der Kaufvertrag für den Neuwagen für den Antrag auf die Prämie.
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