| 26.03.2009 | |
Abwrackprämie: Ab sofort nur noch online reservieren |
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Ab 30. März 2009 ist die Beantragung der Abwrack- oder Umweltprämie nur noch online möglich. Dafür füllen Interessierte ab 08.00 Uhr das auf der Webseite www.bafa.de eingestellte Formular "UMP-Neu" aus und schicken es als Anlage im pdf-Format zusammen mit einer Kopie des Kauf- oder Leasingvertrages oder der verbindlichen Bestellung über das Neufahrzeug per E-Mail an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Das teilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit.
Auf diese Weise können sich Antragsteller einen Platz in der Bearbeitungsschlange reservieren. Es bleibt aber dabei, dass die Prämie erst dann ausgezahlt werden wird, wenn die Zulassung des Neufahrzeugs sowie die Verschrottung des Altfahrzeugs erfolgt ist und beides nachgewiesen wird.
Für die Antragstellung wird auf der Internetseite des BAFA eine Antragsmaske zur Verfügung gestellt. Der Antrag gilt nur dann als vollständig, wenn alle Antragsfelder ausgefüllt sind und in der Anlage als pdf-Dokument eine Kopie des Kauf- oder Leasingvertrages oder der verbindlichen Bestellung des Neufahrzeugs beigefügt ist. Darüber hinaus sind keine weiteren Dokumente einzureichen.
Topf für Abwrackprämie soll aufgestockt werden
Wie die "Frankfurter Rundschau" (FR) zum selben Thema berichtet, haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Frank-Walter-Steinmeier (SPD) über eine Aufstockung der Mittel für die Abwrackprämie verständigt. Auch die Unionsfraktion im Bundestag unterstützt inzwischen den Vorschlag, schreibt die FR.
Ursprünglich habe die Koalition die Prämie auf 600 000 Autos begrenzt. Inzwischen sei aber bereits gut die Hälfte der Prämien abgerufen worden. "Wenn die Nachfrage wie bisher anhält, werden wir die Prämie aufstocken", kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder an. Einzelheiten über die weitere staatliche Finanzierung der Abwrackprämie sind nach Angaben der Zeitung noch nicht klar.
Kritik an AbwrackprämieDas designierte Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung, Christoph Schmidt, hat die Pläne zur Verlängerung der Abwrackprämie scharf kritisiert. "Die Abwrackprämie ist ein typisches Strohfeuerprogramm. Allein wegen der Prämie wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, sich ein neues Auto zu kaufen. Vielmehr werden hauptsächlich geplante Käufe vorgezogen", sagte der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) der "Rheinischen Post". "Die Folge ist, dass nach Auslaufen der Prämie der Absatz einbricht. Längerfristig kommt die Automobilindustrie nicht daran vorbei, ihre derzeitigen Überkapazitäten an die Nachfrage anzupassen", so Schmidt.
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