Bei der Verarbeitung der Anträge zur Abwrackprämie ist es offenbar zu Datenpannen gekommen. Nach Informationen von "Spiegel Online" hat das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) E-Mails mit Antragsdaten in Einzelfällen versehentlich an die falschen E-Mailadressen geschickt. Außerdem überträgt die Behörde persönliche Daten in den Anträgen auf Abwrackprämie unverschlüsselt. Ein gefundenes Fressen für Datendiebe.
Das Magazin berichtet von einem Fall, in dem ein Antragsteller unter seiner Reservierungsnummer zur Bestätigung die Daten eines anderen Antragstellers in einer ungesicherten E-Mail erhielt. Zur Übertragung der Antragsdaten an den Server nutze das Bundesamt außerdem nicht das von Online-Banken und -Versendern genutzte Protokoll "https" zur verschlüsselten Weitergabe, sondern das offene Protokoll "http". Auf Nachfrage habe das Bafa nicht reagiert, schreibt "Spiegel Online", auf der Website versprach das Amt jedoch, dass an einer Lösung gearbeitet werde.
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