Der Kreditkarten-Anbieter Visa nimmt nach Ansicht der EU-Kommission zu hohe Gebühren. Wie der Nachrichtensender "n-tv" berichtet, kritisiert die Kommission die Gebühren für den Geldtransfer von der Bank des Kunden zur Bank des Händlers bei Zahlung mit Kreditkarte. Diese Gebühren setzt im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und im Inlandszahlungsverkehr in neun der 27 EU-Staaten Visa fest. In den übrigen Mitgliedsländern, zu denen auch Deutschland gehört, legen die Banken die Gebühren fest.
Visa ist damit das zweite Kreditkarten-Unternehmen, dessen Gebührenpraxis die EU-Kommission kritisiert. Auf Druck der EU-Kommission hat in der vergangenen Woche bereits der Konkurrent MasterCard seine Abrechnungsgebühren gesenkt. Nach Ansicht der EU-Kommission belasten die Gebühren die Verbraucherpreise
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