| 16.04.2009 | |
Ohne Krankenversicherung wird es teuer |
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Wer seiner beruflichen Situation nach eine private Krankenversicherung (PKV) abschließen müsste, dies aber noch nicht getan hat, der muss mit teuren Beitragsnachzahlungen rechnen. Das Bundesgesundheitsministerium weist derzeit in einem PKV-Flyer (PDF, 472 KB) noch einmal auf die allgemeine Versicherungspflicht hin, die seit Jahresbeginn 2009 auch für die private Krankenversicherung gilt.
Demnach müssen Betroffene ohne Krankenversicherung für zurückliegende Monate Beiträge nachzahlen. Für Februar bis Mai 2009 sind die gesamten Monatsbeiträge zu entrichten, für jeden Monat ab Juni 2009 fällt der halbe Monatsbeitrag an. Der volle Monatsbeitrag liegt bei maximal rund 570 Euro im Monat. Gleichzeitig erklärt das Ministerium in dem Informationsblatt den Basistarif der privaten Krankenversicherung und gibt Tipps, was zu tun ist, wenn auch dieser nicht bezahlbar ist.
Nachzahlung auch für Kassenpatienten
Auf Nachzahlungen müssen sich auch Kassenpatienten gefasst machen. Wer in die Zuständigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung fällt, sich aber bisher um eine Krankenversicherung gedrückt hat, muss für die nichtversicherten Monate rückwirkend seine Beiträge nachzahlen. Im schlimmsten Fall alle fälligen Beiträge bis zum 1. April 2007.
Berechnungsgrundlagen sind das tatsächlich in dieser Zeit erzielte Einkommen sowie der Beitragssatz der betreffenden Krankenkasse bis zum 31. Dezember 2008 beziehungsweise der Einheitssatz von 15,5 Prozent seit Jahresbeginn.
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