| 20.05.2009 | |
Citibank droht Klage von Lehman-Opfern |
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Der Citibank droht nach Angaben des "Handelsblattes" eine Sammelklage von Kunden, die Geld durch Lehman-Zertifikate verloren haben. Ein Hamburger Anwalt will die Bank im Namen von mehreren Geschädigten verklagen, die Forderungen in einer Höhe von insgesamt 165.000 Euro an ihn abgetreten haben.
Der Vorwurf: Die Citibank soll Rückvergütungen für den Verkauf der Papiere, sogenannte Kickbacks, verschwiegen haben. Sie wäre jedoch dazu verpflichtet gewesen, diese Vergütungen anzugeben. Ein Sprecher der Citibank sprach gegenüber dem "Handelsblatt" von "marktüblichen Vergütungen".
Der Anlegerschutzanwalt Peter Mattil bezeichnete gegenüber der Zeitung die Sammelklage als "sinnvolles Vorgehen", da sich so die Prozesskosten für den Einzelnen minimierten. Eine ähnliche Sammelklage ist laut "Handelsblatt" auch gegen die Hamburger Sparkasse anhängig. Viel werde davon abhängen, wie dieses Verfahren ausgehe, erwartet die Zeitung.
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