Zahnfüllungen sind je nach verwendetem Material unterschiedlich lange haltbar. Am stabilsten sind Goldinlays. Aber auch Kunststofffüllungen werden immer besser. Amalgan in den Zähnen ist, von einigen Ausnahmen abgesehen, völlig unbedenklich. Das teilt die BKK vor Ort unter Berufung auf den Vizepräsidenten der Bundeszahnärztekammer, Dietmar Österreich, mit.
Zwar ist die durchschnittliche Haltbarkeit der einzelnen Füllmaterialien bekannt, doch einen Standard für den Austausch der Füllung gibt es nicht. Werden Füllungen brüchig oder unansehnlich, dann müssten sie ausgetauscht werden. Ebenso wenn sich zwischen Zahn und Füllung erneut Karies gebildet hat, informiert Österreich.
Goldfüllungen sind am langlebigsten Mit bis zu 15 Jahren Haltsbarkeit sind Fülllungen mit einem hohen Goldanteil am langlebigsten. Wegen ihrer Farbe werden sie allerdings nur im nicht sichtbaren Bereich der Zähne eingesetzt.
Dagegen sind Keramikinlays und Kunststofffüllungen der Zahnfarbe angepasst und können im sichtbaren Bereich der Zähne verwendet werden. Mittlerweile hat sich die Qualität der verwendeten Kunststoffe derart verbessert, dass diese inzwischen bis zu acht Jahren haltbar sind. Zudem wird beim Austausch der Füllungen die Zahnsubstanz geschont.
In der Öffentlichkeit noch immer umstritten ist die Quecksilberlegierung Amalgan. Gerade im Backenzahnbereich, wo der Druck beim Kauen besonders groß ist, wird die preiswerte Füllung eingesetzt. Amalgan weist eine Haltbarkeit von mehr als zehn Jahren auf. Die Verwendung von Amalgan sei völlig unbedenklich, solange es nicht während der Schwangerschaft, bei Milchzähnen oder Quecksilber-Allergikern eingesetzt wird.
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