Die
Commerzbank will beim Investment-Banking in Deutschland die
Deutsche Bank als Nummer eins vom Thron stoßen und diese Position gegenüber Goldman Sachs und Morgan Stanley verteidigen. Das berichtet das "Handelsblatt".
Ehrgeizige Pläne beim Investment-BankingWie Vorstandsmitglied Michael Reuther dem Blatt sagte, habe die Commerzbank heute eine Höhe an Transaktionen erzielt, wie sie vor der Übernahme der Dresdner Bank noch nicht möglich war. Seit der
Fusion beider Institute sei ein Niveau erreicht worden, um im Investment-Banking vorne mitzuspielen. Demnach könne man den gut elf Millionen Kunden Investments anbieten. Durch die Dresdner Bank sind neue institutionelle Kunden wie Banken, Versicherungen und Pensionskassen dazugekommen.
900 Millionen Euro Gebühren aus Investment-Banking angestrebtLangfristig soll das Investment-Banking laut "Handelsblatt" 20 bis 25 Prozent zum Vorsteuerergebnis beitragen. Bei dem für 2012 angestrebten Vorsteuerergebnis von mehr als vier Milliarden Euro wären das rund 850 bis 900 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr dieses Jahres nahm die Commerzbank Gebühren von rund 63 Millionen Euro im Investment-Banking ein. Damit rangiert die gelbe Bank auf Platz zwei nach der Deutschen Bank mit 101 Mio. Euro.
Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Martin Blessing, hält eine baldige Rückkehr in die Gewinnzonne bereits im kommenden Jahr für möglich. Die Staatshilfen sollen dann so rasch wie möglich zurückgezahlt werden. Einbehaltene Gewinne, eine Kapitalerhöhung oder der Verkauf von Vermögenswerten soll die Rückzahlung ermöglichen.
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