Kaum verändert hat sich in diesem Jahr die Regionalstruktur der
Autoversicherung. Rund 63 Prozent der 418 Zulassungsbezirke bleiben in der gleichen Haftpflicht-Regionalklasse. Das teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit.
Niedrige Haftpflicht in Brandenburg und auf Rügen Besonders Autobesitzer auf der Insel Rügen profitieren von einer deutlich günstigeren Einstufung in der
Kfz-Haftpflichtversicherung. Der Landkreis wird um drei Klassen niedriger eingestuft. Der Indexwert für Rügen liegt jetzt mit 98,03 knapp unter Bundesdurchschnitt (Index: 100).
Die niedrigsten Indizes der Regionalstatistik für die Kfz-Haftpflichtversicherung haben der Landkreis Mecklenburg-Strelitz (Index 71,95) und der Kreis Oberspreewald-Lausitz (Index 73,97). Nur der brandenburgische Elbe-Elster-Kreis mit einem Indexwert von 69,01 liegt noch niedriger. Schlusslicht wie im Vorjahr ist der Landkreis Kaufbeuren. Hier hat sich der Indexwert noch um 12,31 Punkte auf 139,80 verschlechtert.
Niedrige Vollkasko-Einstufung in OldenburgIn der Regionalstruktur für die
Vollkasko ändert sich in gut 76 Prozent der Zulassungsbezirke nichts. Fast 15 Prozent werden eine Klasse günstiger eingestuft. In der Vollkaskoversicherung fährt man nach wie vor am günstigsten im Kreis Oldenburg (Index 74,09). Den höchsten Wert hat der Kreis Ostallgäu mit einem Index von 132,71.
In der Teilkasko bleiben ebenfalls die meisten Kreise in der gleichen Klasse. Am niedrigsten ist der Index in Würzburg (56,47), am höhsten im Kreis Uecker-Randow (213,19).
Die sogenannte Regionalklasse ist, ähnlich wie die
Typklasse, ein Tarifmerkmal zur Berechnung der Prämien zur Kfz-Versicherung. Die jährlich angepassten Statistiken des GDV ergeben sich aus der Zahl und Schwere der Schadenfälle, die durch Fahrzeuge, die in einer bestimmten Region zugelassen sind, verursacht werden.
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