Die Zahl der
Phishing-Attacken geht zurück, dafür steigt die Zahl der Angriffe mit Trojanern. Die Zahl dieser Angriffe ist von August auf September 2009 um 45 Prozent zurückgegangen. Das berichtet das IT-Magazin "Winfuture" unter Berufung auf den aktuellen Phishing Report des Virenschutzherstellers Symantec. Beim Phishing werden beispielsweise Nutzer von Online-Banking per E-Mail aufgefordert, gefälschte Bankseiten im Internet aufzusuchen und ihre Zugangsdaten dort einzugeben.
Symantec lobt vor allem den Einsatz der
mTAN. Dieses Verfahren, bei dem die Bank dem Kunden die Transaktionsnummer (TAN) beispielsweise für eine Überweisung per SMS auf das Handy schickt. Deshalb brächte Phishing immer weniger Erfolg, heißt es in dem Artikel.
Dies sei aber auch der Grund dafür, dass viele Angreifer inzwischen auf Trojaner setzen. Dabei handelt es sich um Schadprogramme, die über das Internet in den Computer des ahnungslosen Nutzers eingeschleust werden. Dort laden sie entweder weitere Schadprogramme nach oder spionieren vertrauliche Daten, wie beispielsweise Passwörter für das Online-Banking aus.
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