Die
Direktkrankenkasse "BIG direkt gesund" hofft nach der Bundestagswahl auf ein schnelles Ende des
Gesundheitsfonds. Anlässlich der Verwaltungsratssitzung am Montag sagte die Verwaltungsratsvorsitzende Mareice Rüschmeier: "Die Selbstverwaltung wurde mit der Einführung des Einheitsbeitragssatzes durch den Gesundheitsfonds ad absurdum geführt. Sie muss wieder gestärkt werden."
BIG-Vorstandsvorsitzender Frank Neumann unterstützt die Haltung des Verwaltungsrates. "Mehr Wettbewerb heißt vor allem, Wahlfreiheit und echte Preise wieder einzuführen. Der Einheitsbeitragssatz mit steuerfinanzierten Schulden hat die Finanzprobleme der Kassen nicht gelöst", so Neumann. Der Verwaltungsrat beschloss außerdem, dass BIG direkt gesund in absehbarer Zeit keinen Zusatzbeitrag erheben wird.
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