28.09.2009

GDV warnt neue Regierung: Krise noch nicht vorbei

Die Folgen der Finanzmarktkrise sind noch nicht überwunden, warnt der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg von Fürstenwerth. Oberstes Ziel der neuen Bundesregierung müsse daher die weitere Stabilisierung der nationalen und globalen Finanzmärkte sein.

Die deutschen Versicherer brauchten als bedeutende Anleger stabile Finanzmärkte, um das Geld ihrer Kunden langfristig sicher anzulegen und ihre Rolle als Risikoträger zuverlässig zu erfüllen, erklärt von Fürstenwerth.

Versicherungskunden brauchen finanzielle Spielräume

Weiter fodert der Versicherungslobbyist "kluge Rahmenbedingungen für eine nachhaltige positive Wirtschaftsentwicklung". Wörtlich sagte von Fürstenwerth: "Die Menschen brauchen finanziellen Spielraum, um privat vorsorgen zu können. Dieser Spielraum darf nicht durch weiter steigende Steuer- und Soziallasten eingeengt werden."

Nur mit einer ausgewogenen Aufgabenteilung zwischen umlagefinanzierter staatlicher Altersvorsorge einerseits und kapitalgedeckter privater und betrieblicher Altersvorsorge andererseits seien die Renten auch in Zukunft sicher. Der neuen Bundesregierung aus CDU und FDP bot von Fürstenwerth den Dialog zu diesen Fragen an.

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