23.10.2009

20 Mio. Euro Gebühren für Geldautomatennutzung

Die in diesem Juni an den Start gegangene Allianz Bank kommt den Versicherungskonzern teuer zu stehen. Für die Bargeldabhebungen ihrer Bankkunden muss die Allianz den in der Cash Group zusammengeschlossenen Geldinstituten erhebliche Gebühren erstatten. Das meldet das "manager magazin" in seiner aktuellen Ausgabe.

Die daraus resultierenden Kosten dürften sich für die Allianz auf mehr als 20 Millionen Euro im Jahr summieren. Der Konzern sichert seinen Kunden zu, an allen Geldautomaten der Cash Group, zu der unter anderen die Deutsche Bank und die Commerzbank gehören, kostenlos Geld abheben zu können. Die Allianz Bank selbst ist jedoch kein Mitglied dieses Bankenbündnisses und muss den Cash-Group-Instituten deshalb "marktübliche" Gebühren erstatten.

Nach dem Verkauf der Dresdner Bank an die Commerzbank hatte die Allianz im Juni dieses Jahres eine eigene Banktochter gegründet. Trotz eines erheblichen Werbeaufwands war es der Allianz Bank nicht gelungen, die erhoffte Zahl von einer Million Kunden anzuwerben. Das Institut zählt heute rund 350.000 Kontoinhaber.

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