Bevor ältere Menschen spezielle "Seniorenversicherungen" abschließen, sollten sie vorher prüfen, ob sie nicht stattdessen bestehende Versicherungen an die veränderten Lebensbedingungen anpassen können. Das rät Thorsten Rudnik, Vorstandsmitglied beim Bund der Versicherten im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".
Vermutlich solle bei Seniorenversicherungen der Eindruck erweckt werden, dass ältere Menschen einen grundsätzlich anderen Versicherungsbedarf hätten als jüngere. "Dem ist aber nicht so", betont Rudnik. Senioren sollten ihre Policen aber daraufhin überprüfen, ob sie noch ausreichend hohe Deckungssummen aufweisen, etwa bei der
Haftpflichtversicherung,
Hausratversicherung oder
Wohngebäudeversicherung. Sehr alte Verträge können auf heutige Verhältnisse bezogen Risiken zu gering abdecken.
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