Jeder zweite (48 Prozent) junge Erwachsene unter 36 glaubt, noch nicht genug für die Altersvorsorge zu tun. Doch zu selten wird aus dieser Einsicht ein guter Vorsatz: Nur etwa jeder zehnte (9,9 Prozent) in dieser Altersgruppe plant, im neuen Jahr private Vorsorgeverträge abzuschließen. Gerade einmal vier Prozent wollen noch in diesem Jahr aktiv werden. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der HanseMerkur Versicherungsgruppe.
Bereitschaft zum Konsumverzicht für AltersvorsorgeImmerhin mehr als jeder vierte (28 Prozent) der jungen Erwachsenen wäre grundsätzlich bereit, sich finanziell einzuschränken oder auf Konsum zu verzichten, um mehr Geld für die private Altersvorsorge einsetzen zu können.
"Junge Menschen stecken in einem Dilemma: Sie wissen, dass sie dringend etwas tun müssen. Aber die Wirtschaftskrise hat sie verunsichert - sie scheuen langfristige Verträge und vertagen das Thema private
Altersvorsorge erst einmal", kommentiert Eberhard Sautter, Vorstand der HanseMerkur Versicherung.
Gruppe 36- am schlechtesten abgesichert
Unter 36-Jährige gelten als die am schlechtesten abgesicherte Bevölkerungsgruppe der Bundesrepublik. Von den 26- bis 35-Jährigen
riestern heute 42 Prozent, und 52 Prozent zahlen bereits in eine private Rentenversicherung ein. In die private Altersvorsorge müsste allerdings deutlich mehr investiert werden: Nur etwa jeder Fünfte werde bei Renteneintritt seinen Lebensstandard halten können, schätzten Wissenschaftler in einer parallel von der HanseMerkur Versicherungsgruppe durchgeführten Expertenbefragung.
Tipps der Redaktion:
Verwandte Artikel
Tags