Der Einzelhandel will für entgangene Geschäfte durch defekte EC- und Kreditkarten entschädigt werden. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) prüfe derzeit Schadenersatzforderungen, heißt es in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth sagte der Zeitung, die Einzelhändler zahlten jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag an die Banken, um EC-Kartenzahlung anbieten zu können. Für derartige Pannen habe man kein Verständnis.
Seit Jahresbeginn streiken Millionen EC- und Kreditkarten an Geldautomaten und Bezahlterminals. Grund ist ein Programmierfehler auf den sEMV-Chips. Dieser verhindert die Verarbeitung der Jahreszahl 2010. Einige Einzelhändler sollen mittlerweile zur Selbsthilfe gegriffen haben. Sie überkleben den defekten Chip mit Tesafilm. Dadurch lesen die Terminals die Daten auf dem Magnetstreifen aus.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr