14.01.2010

Zulage zur Riester-Rente verschenkt

Viele Riester-Sparer verzichteten auf die staatliche Zulage zur Riester-Rente für das Jahr 2007 und schenkten dem Staat damit bares Geld. Die Frist endete zum Jahreswechsel, doch viele Sparer ließen sie verstreichen. Alleine beim Riester-Anbieter Union Investment stellten 18 Prozent der berechtigten Anleger keinen Zulagenantrag für das Jahr 2007. Das teilte das Unternehmen jetzt mit.

Multipliziert man diese Zahl mit der durchschnittlichen Förderung von 188 Euro pro Vertrag aus dem Jahr 2006 (Quelle: Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen), sparte der Staat nur durch Riester-Sparer bei Union Investment schätzungsweise 48 Millionen Euro.

"Einen Riester-Vertrag abzuschließen ohne die Zulagen zu beantragen ist wie Autofahren mit angezogener Handbremse. Man kommt voran, schnell erreicht man sein Ziel jedoch nicht", erklärt Hans Joachim Reinke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von Union Investment. Der einfachste Weg, künftig keine Zulagen mehr zu verschenken, ist der Dauerzulagenantrag. Wer zur Altersvorsorge einen Vertrag für eine Riester-Rente abschließt, sollte einmalig den Dauerzulagenantrag einreichen.

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