In der Finanzkrise setzen Selbständige und Freiberufler laut einer Studie der
Postbank auf Immobilien zur
Altersvorsorge. Inzwischen plant jeder zehnte Selbstständige für seine eigene Altersvorsorge künftig in Immobilien zur Vermietung zu investieren. Nur der Erwerb eines Hauses oder einer Wohnung zur Eigennutzung wird mit 11 Prozent noch häufiger von ihnen als Vorsorgeziel genannt.
Postbank-Studie: Wertpapiere verlieren an Beliebtheit Alle Finanzanlagen erreichen hingegen bei den Selbständigen aktuell deutlich niedrigere Werte gegenüber einer gleichlautenden Befragung im Sommer 2008, sie sind in ihrer Beliebtheit also weit zurückgefallen. Am stärksten büßten festverzinsliche Wertpapiere wie
Bundesschatz- oder Pfandbriefe an Attraktivität ein.
Halb soviel Geld für Lebensversicherung oder Rürup-Rente In
Lebensversicherungen und
Rürup-Renten wollen Selbständige künftig nicht einmal mehr halb so viel investieren, wie dies vor Eskalation der Finanzkrise im Sommer 2008 noch der Fall war. Das zeigt eine Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach.
Selbstständige setzen stärker auf Immobilien als Angestellte Die Studie ergab außerdem, dass Selbständige ein weitaus größeres Vertrauen in vermieteten Grundbesitz haben als etwa Angestellte: Mit 41 Prozent sieht heute fast jeder zweite selbständig oder freiberuflich Tätige in Deutschland Einnahmen aus Immobilienbesitz "als ideale Form der Alterssicherung" an. Unter den Angestellten sagen dies dagegen nur 25 Prozent.
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