22.01.2010

Investmentfonds unbeliebt bei Geldanlegern

Nach Angaben der Deutschen Postbank legen immer weniger Deutsche ihr Geld in Investmentfonds an. Im Börsenjahr 2001 waren noch 9,8 Millionen Deutsche Besitzer von Investmentfonds. Im Folgejahr ging die Zahl der Fondsbesitzer um 12 Prozent zurück. Von 2001 bis Ende 2009 schrumpfte die Zahl der Fondsanleger um ein Drittel auf 6,6 Millionen Deutsche.

Zu dieser Entwicklung trägt laut Postbank auch die schlechte Performance der Fonds 2008 bei. Dagegen punketen 2009 Fonds fast aller Anlageklassen. So konnte immerhin ein Teil der Verlust aus dem vorangegangenen Krisenjahr gut gemacht werden.

Ein Investment in Fonds ist besonders auf lange Sicht sinnvoll. Im Schnitt verdreifacht sich eine Geldanlage von 10.000 in deutsche Aktienfonds in 20 Jahren Haltedauer. Diese lange Spanne gleicht zumeist die Kursschwankungen an der Börse aus.

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