Eine Initiative aus Frankreich um den Parlamentsabgeordneten Louis Giscard d'Estaing, Sohn des früheren Staatspräsidenten Valéry Giscard d'Estaing, will den Ein-Euro-Schein einführen. Wie die "Bild-Zeitung" berichtet, ist der Ein-Dollar-Schein Vorbild für den Vorstoß. Nach dem Willen der Initiatoren soll der Ein-Euro-Schein wie der amerikanische "Greenback" zum Kultobjekt anvancieren und das Image der europäischen
Währung aufpolieren.
Italiener und Griechen auch für Ein-Euro-Schein
Zwar beschäftigte sich die Europäische Zentralbank (EZB) schon mit der Einführung des Ein-Euro-Scheins, aber 90 Prozent der Deutschen wollen den Mini-Schein laut Umfrage der EZB gar nicht. Dagegen stimmten Italiener, Griechen, Belgier und Österreich für den neuen Geldschein.
Allerdings dürfte die EZB die Kosten für die Umstellung scheuen. Alle
Euro-Münzen müssten eingetauscht und durch Scheine ersetzt werden. Da Papiergeld weniger robust ist, müsste das Papiergeld häufiger nachgedruckt werden. Nur wachsender öffentlicher Druck könnte nach Ansicht der "Bild" die EZB dazu bewegen, den kleinen Schein einzuführen.
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