Im Streit um
Zusatzbeiträge der
Krankenkassen werfen die Apotheker den Krankenkassen vor, Einsparungen nicht an die Versicherten weiterzugeben. Wie das Magazin "Focus" berichtet, wirft der Deutsche Apothekerverband den Krankenkassen vor, sie
sparten durch Rabattverträgen für Medikamente mehr als eine Milliarde Euro im Jahr ein, gäben diese Einsparungen aber nicht an ihre Versicherten weiter.
Apotheker: Krankenkassen sollen Finanzsituation offenlegen Verbandspräsident Fritz Becker äußerte die Befürchtung, die Krankenkassen finanzierten mit dem eingesparten Geld steigenden Verwaltungsaufwand. Er forderte die Krankenkassen auf, ihre Finanzsituation offenzulegen.
Apotheker fordern ermäßigte Mehrwertsteuer auf Arzneimittel Kritik üben die Apotheker auch an der Besteuerung von Arzneimitteln. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), zu der auch der Deutsche Apothekerverband gehört, fordert den ermäßigten
Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel. Mehr als 4,35 Milliarden Euro hätten die Krankenkassen im Jahr 2009 an den Fiskus abgeführt, klagt die ABDA.
Das seien erneut etliche Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor. Dies obwohl sowohl die Zahl der abgegebenen Rezepte und die Zahl der abgegebenen Packungen auf Kosten der Krankenkassen im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008 faktisch stagniert habe, profitiere der Staat mehr denn je. Das will die ABDA berechnet haben.
Tipps der Redaktion:
Verwandte Artikel
Tags