Staatsverschuldung hin, Finanzkrise her - die Bundesregierung will 985 neue Stellen schaffen. Den Steuerzahler würde das im Jahr 40 Millionen Euro kosten, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (RP) unter Berufung auf Oppositionspolitiker.
Die meisten neuen Stellen sollen ausgerechnet im Bundesfinanzministerium entstehen: 417 zusätzliche Beamte sollen dort eingestellt werden. Aber nur 33 dieser neuen Beamten sollen den Hausherrn, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), beim Sparen unterstützen. 200 weitere neue Beamte sollen in der Zollverwaltung den Kampf gegen Schwarzarbeit antreten. Weitere Jobs sollen im Bundesverkehrsministerium, im Bundesbildungsministerium, im Bundesarbeitsministerium, im Bundesgesundheitsministerium und im Entwicklungshilfeministerium geschaffen werden.
Die SPD hält so viele neue Stellen angesichts der Sparzwänge für nicht vertretbar. Enttäuscht reagierte auch der Bund der Steuerzahler: Statt wie versprochen zu sparen, blähe Schwarz-Gelb den Beamtenapparat des Bundes auf. Mitte März will der Bundestag über die beantragten Stellen entscheiden.
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